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Schach-Photographie / Chess photography

Der neue alte Weltmeister/ the new old world champion Magnus Carlsen

Manchmal ist es ja auch zu etwas gut, wenn man krank ist und vor auf dem Sofa etwas vor sich hin brüten kann. Diesmal kam dazu, dass Schachweltmeisterschaft war. Der clevere Magnus Carlsen, der in allen Zeitformaten (Normal, Blitz, Bullet,) an der Spitze mitspielt, trifft den ewig grinsenden `Nepo´, der sich im Kandidatenturnier durchgesetzt hat. Auf chess24  z.B. kann man auch ohne dort registriert zu sein die Spiele mitverfolgen. Man kann sich verschiedenste Livestream-Kommentare dazu anhören, aber das stört mich eher, da ich dem Fachiranisch nie so ganz folgen kann. Man kann auch mal zwischendurch was essen oder etwas anderes tun, denn man kann ja ein paar Züge zurückblättern und weiß so immer, was in der Zwischenzeit passiert ist.

So konnte ich z.B. das sechste Spiel, die längste Weltmeister-Partie aller Zeiten ab da, wo ich eingestiegen bin, live mitverfolgen. Den Anfang konnte ich mir später bei `agadmator´ auf YouTube, der mir schon lange der liebste Schacherklärer ist, nachschauen. Die oben erwähnte sechste Partie scheint ja auch der Wendepunkt gewesen zu sein. Der gute Ian Nepomnjachtchi hat sich davon nicht wieder erholt und inzwischen noch zwei Partien verloren. Magnus bleibt Weltmeister und wartet an der Spitze bis sich wieder mal jemand qualifiziert ihn herauszufordern. Dem Spiel entsprechend ist die Weltmeisterschaft als eine Art Königsmord strukturiert. Wer es schafft, den Alten vom Thron zu schubsen, darf selbst Platz nehmen.

Ich vergaß zu erwähnen, dass ich schlecht Schach spiele, mein Sohn hat mich schon mit 7 mühelos abgezogen. Aber ich bleibe nicht zuletzt durch ihn der Schachwelt erhalten und schaue mir, wie auch andere (die es ja auch nicht können), Fußball, wichtige Partien an. Dadurch habe ich auch ein Blick auf die Schach-Photographen auf den sozialen Kanälen. Es gibt immer mal wieder schöne Bilder von den verschiedensten Photographen aber niki. riga  ist mir die Liebste. Sie hat einen sehr menschlichen Blick auf die Spieler und ihre Kinderportraits sind umwerfend.

Selbst war ich auch schon mal eine ganze Weile als Schach-Photograph unterwegs. Bei Schach-Freizeiten, wo Kinder und Jugendliche sich messen und Zeit miteinander verbringen können. Mal schauen, ob ich ein paar Aufnahmen aus dieser Zeit finde, die ich ohne Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte zeigen kann. Gerade das immergleiche des Sujets zwingt hier zu kreativen Perspektiven und immer neuen Ansätzen, in der Situation selbst wird sich nichts ändern. Da sitzen Zwei und spielen.

Sometimes it’s good to be sick and brood a bit on the sofa. This time there was also the World Chess Championship. The clever Magnus Carlsen, who plays at the top in all time formats (Normal, Blitz, Bullet,) meets the ever-grinning ‘Nepo’, who won the Candidates Tournament. On chess24, for example, you can follow the games even without being registered there. You can listen to various livestream commentaries, but that bothers me more because I can never quite follow the technical Iranian. You can also eat something or do something else in between, because you can scroll back a few moves and always know what happened in the meantime.

For example, I was able to follow the sixth game, the longest world championship game of all time, live from where I got in. I was able to watch the beginning later on at ‘agadmator’ on YouTube, who has since long been my favourite chess explainer. The sixth game mentioned above seems to have been the turning point. The good Ian Nepomnjachtchi has not recovered from that and has lost two more games in the meantime. Magnus remains World Champion and waits at the top until someone qualifies to challenge him again. According to the game, the world championship is structured as a kind of regicide. Whoever manages to push the old man off the throne can take his seat.

I forgot to mention that I’m a bad chess player, my son easily took me off at the age of 7. But I stay in the chess world not least because of him and, like others watch football (who can’t play it either), I ,watch important games.

This also gives me an eye on the chess photographers on the social channels. There are always beautiful pictures from different photographers but niki. riga  is my favourite. She has a very human view of the players, and her children’s portraits are stunning.

I was also on the road as a chess photographer for quite a while. At chess camps where children and young people can compete and spend time together. Let’s see if I can find a few shots from that time that I can show without regard to personal rights. It is precisely the fact that the subject is always the same that forces creative perspectives and new approaches to the situation itself that will not change anything. Two people sit there and play.

Translated with the help of www.DeepL.com/Translator

5 Comments

  1. Rolf Noe

    Schande über mich. Mein Sohn hat mich darauf hingewiesen, dass ich Carlsen mit o geschrieben hab. So wie “Karlsson vom Dach”. Aber irgendwo hat er ja auch was verschmitztes und einen kleinen Propeller muss er auch haben sonst könnte er sich nicht so lange oben halten.

  2. kopfundgestalt

    Auf chess24 gibt es solch exzellente Kommentare wie von rustam kashimtsanov (hoffe der nachname stimmt in etwa). Der hat wm- Niveau. Was er sagt, ließe sich in Stein meiseln.
    Ich als eifriger schachspieler kenne ja auch das Problem von Schachfotografie. Das ist so ähnlich wie Leute beim Essen zu fotografieren.

    Zum wm-kampf: eine Niederlage wegzustecken, auch und gerade eine eigentlich unverdiente, gehört zur Ausrüstung eines topspielers auf wm-niveau. Nepo hatte aber Vorläufer wie Larsen, der 6:0 gegen Fischer einging, obwohl er gleich stark war.
    Carlsen ist im Moment extrem weit vorne, gerade im umsetzen allerkleinster Vorteile im Endspiel. Da genügt ihm oft der kleinste der kleinen Vorteile. Wüsste nicht, wer ihm da gleich käme.

    • Rolf Noe

      mir ist auch aufgefallen, dass viele davon sprechen, dass Nepo Fehler gemacht hat. Mein Eindruck ist eher, dass Magnus, wenn er mal irgendwo den Fuß in die Tür bekommt, das gnadenlos ausnützt, es sehr konsequent runterspielt und dann eben halt gewinnt.

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